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Decorative Arts: Porcelain,faience, glass, jewellery, silver
by Lempertz
Platinum HouseMay 11, 2012
Cologne, Germany
Live Auction
Lot 349: Aachener Rokokoleuchter Silber, getrieben. Rund
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Description: Aachener Rokokoleuchter Silber, getrieben. Rund fassonierter, hochgewölbter Fuß mit getriebener Tuchdraperie. Der weich gegliederte Balusterschaft entsprechend, die vasenförmige Tülle mit ausgestelltem Rand. Marken: 13lötiger Feingehaltstempel, BZ Aachen mit Jahresbuchstabe B für 1777, MZ Johann Franz Joseph Graaf (um 1770 - 1812, vgl. Clasen Nr. 287, 307). H 20,5 cm, Gewicht 276 g. Aachen, Johann Franz Joseph Graaf, 1777. Literatur Vgl. einen identischen Leuchter des Meisters, abgebildet im Kat. Rheinische Goldschmiedekunst der Renaissance und Barockzeit, Bonn 1975, Nr. 139, Abb. 155, sowie bei Bemmann 1992, Abb. 233. Margin Scheme
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Lot 350: Aachener Suppenkelle Silber, getrieben und
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Description: Aachener Suppenkelle Silber, getrieben und gegossen. Tiefe ovale Kelle und gerader, zum Ende verbreiterter Stiel mit reliefiertem Rocailleabschluss. Marken: BZ Aachen mit Jahresbuchstabe A für 1776, MZ Arnold Hubert Moeren (um 1740 - 96, vgl. Clasen Nr. 287, 281). Unterseitig gepunztes Besitzermonogramm "LS". L 37,5 cm, Gewicht 224 g. Aachen, Arnold Hubert Moeren, 1776. Margin Scheme
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Lot 351: Sechs Aachener Löffel Silber. Eiförmige Laffe und
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Description: Sechs Aachener Löffel Silber. Eiförmige Laffe und wenig gebogener, zum Ende verbreiterter Stiel mit Mittelgrat. Marken: BZ Aachen mit Jahresbuchstabe B für 1777, MZ Arnold Hubert Moeren (um 1740 - 96, vgl. Clasen Nr. 287, 310). L 20 cm, Gewicht 296 g. Aachen, Arnold Hubert Moeren, 1777. Literatur Zu Moeren vgl. Bemmann 1992, S. 195, sowie Abb. 23 - 26. Margin Scheme
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Lot 352: Altonaer Münzdeckelbecher Silber, getrieben,
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Description: Altonaer Münzdeckelbecher Silber, getrieben, gegossen und graviert; mit Resten von Vergoldung. Auf drei Kugelfüßen mit gegossenem Akanthusansatz konischer Becher mit profiliertem Lippenrand; die Wandung dekoriert mit sechs preußischen und Braunschweig-Lüneburgischen Münzen und Medaillen zwischen gravierten Masken, Rollwerk und Wappenschilden. Schauseitig eine dänische Münze des 17. Jh. mit Inschrift "IUSTUS IUDEX" und hebräischen Schriftzeichen für Jehova. Der aufgewölbte Stülpdeckel mit entsprechendem Dekor und einem Kugelknauf mit gegossenem Akanthusansatz als Bekrönung. Marken: BZ Altona, MZ Ludwig Wilhelm Petersen (1741 - 67, vgl. Stierling Nr. 20, 19). H 17 cm, Gewicht 268 g. Altona, Ludwig Wilhelm Petersen, um 1750/60. Provenienz Westfälischer Adelsbesitz Margin Scheme
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Lot 353: Paar Schlangenhautbecher Silber, getrieben und
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Description: Paar Schlangenhautbecher Silber, getrieben und punziert; innen vergoldet. Auf flachem Boden konischer Becher mit profiliertem Rand; die Wandung mit Schlangenhautpunzierung. Unter dem Boden graviertes Ligaturmonogramm. Marken: BZ Augsburg für 1632 - 35, MZ Hans Jakob I Baur (um 1622 - 53, Seling Nr. 0440, 1369), Tremolierstich. H 9 cm, Gewicht 163 bzw. 174 g. Augsburg, Hans Jakob I Baur, 1632 - 35. Provenienz Rheinische Privatsammlung Margin Scheme
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Lot 354: Relief der Kreuzabnahme Christi Silber, getrieben
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Description: Relief der Kreuzabnahme Christi Silber, getrieben und ziseliert. Das hochrechteckige, halbrunde Relief zeigt eine vielfigurige, getriebene und fein ziselierte Darstellung der Kreuzabnahme Christi nach Michelangelo. Der bereits vom Kreuz gelöste Leib Jesu wird von sechs auf Leitern stehenden Männern gehalten und behutsam herabgelassen. Unter dem Kreuz drängen sich neun weitere Figuren, die mit unterschiedlichen Gesten der Trauer an dem Geschehen teilnehmen. Im Hintergrund, unter wolkenverhangenem Himmel, die Stadt Jerusalem in hügeliger Landschaft. Marken: BZ Augsburg für 1618 - 22, MZ Hans II Manhart (um 1604 - 40, Selig Nr. 0270, 1183). Acht Nagellöcher, einzelne Risse; ein kleiner restaurierter Bruch am linken; ein kleiner Verlust am rechten Rand. Auf moderner Holzplatte montiert. H 29; B 18,5 cm, Gewicht 201 g. Augsburg, Hans II Manhart, 1618 - 22. Provenienz Verst. Weinmüller, München 1978; Slg. Prof. Heinz Gumrich, Augsburg.Literatur Die Komposition des Reliefs steht in einer auf das 16. Jahrhundert zurückgehenden Bildtradition, mit der sich schon früh der Name Michelangelo verbindet. "In einer Rötelzeichnung des Teyler Museums zu Haarlem, die heute zumindest als partiell eigenhändiges Werk des Florentiner Meisters aus den zwanziger Jahren des 16. Jahrhunderts gilt, sind bereits die Grundzüge der stark flächigen Komposition angelegt. Die männlichen Figuren, die auf dem waagerechten Kreuzbalken und auf den zwei senkrechten Leitern mit kräftig artikulierter Körperlichkeit agieren, kontrastieren zu den unten stehenden Gestalten, die den Vorgang gleichsam in emotionaler Reaktion kommentieren. Ein in der Florentiner Casa Buonarotti befindliches Stuckrelief stellt wohl die früheste plastische Umsetzung des Blattes dar, die insbesondere die unteren Figuren, hier in der Zahl vermehrt, zu einem sockelgleichen Fries zusammenschließt." (Selig, Relief der Kreuzabnahme Christi, im Kat. Gold und Silber, Augsburger Goldschmiedekunst für die Höfe Europas, München 1994, Nr. 70, zu einem identischen, zeitgleich entstandenen Relief des Augsburger Meisters Albrecht von Horn.)Vgl. einen Messkelch des Meisters in der Jesuitenkirche zu Aschaffenburg, abgebildet bei Seling 1980, Nr. 286, sowie ein identisches Relief des Meisters Melchior Gelb, Augsburg 1608, im Victoria & Albert Museum, London, abgebildet bei Seling 1980, Nr. 55. Das Wachsrelief bei Ragionieri, I bozetti michelangioleschi della Casa Bionarotti, Turin 2000, S. 75. Die Rötelzeichnung bei Chapman, Michelangelo Drawings - Closer to the Master, London 2005, S. 213. Margin Scheme
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Lot 355: Paar Evangelistenreliefs Silber, getrieben und
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Description: Paar Evangelistenreliefs Silber, getrieben und ziseliert. Wohl von den Balkenenden eines Kruzifixes. Trapezförmige Reliefs mit gerundeten Schmalseiten. In jeweils zwei Feldern die getriebenen und fein ziselierten Darstellungen der vier Evangelisten mit ihren Attributen und Evangelistensymbolen, umrahmt von einem getriebenem Akanthusfries auf punziertem Grund. Ungemarkt, mit niederländischen Repunzierungen. Je sechs Nagellöcher. H je 11; B 22,5 cm, Gewicht zus. 145 g. Wohl Süddeutschland, 17. Jh. Margin Scheme
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Lot 356: Paar Passionsreliefs Silber, getrieben und
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Description: Paar Passionsreliefs Silber, getrieben und ziseliert. Wohl von einem Hausaltar. Rechteckige Reliefs mit gerundeten Schmalseiten, jeweils mit einer getriebenen und fein ziselierten Darstellung aus der Passionsgeschichte; das eine Christus am Ölberg, das andere die Kreuztragung darstellend. Ungemarkt, mit niederländische Repunzierungen. Nagellöcher. H je 4,5; B 14,5 cm, Gewicht zus. 49 g. Wohl Süddeutschland, 17. Jh. Literatur Zum Typus vgl. Seling 1980 Abb. 40, 45, 47. Margin Scheme
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Lot 357: Augsburger Traubenpokal Silber, getrieben und
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Description: Augsburger Traubenpokal Silber, getrieben und gegossen; vergoldet. Runder, vielfach gebuckelter und eingeschnürter Fuß mit Zierblattwerk. Der figürliche Schaft in Form eines Baumstamms mit fünf Astansätzen; die konische Kuppa mit glattem Lippenrand; die Wandung dekoriert mit Traubenbuckeln in vier versetzten Reihen. Entsprechend gestalteter Stülpdeckel mit einem Schmeck als Bekrönung. Der Fuß mit verschiedenen punktgravierten Monogrammen um ein Zunftemblem, wohl der Scherenschleifer; darüber Datierung 1657. Deckelrand und -bekrönung verändert. Marken: BZ Augsburg für 1657 - 61, MZ Hans Otto (auch: Ott, um 1638 - 78, Seling Nr. 1491), Tremolierstich. H 25,5 cm, Gewicht 209 g. Augsburg, Hans Otto, 1657. Provenienz 770. Lempertz-Auktion 1999, Lot 486; Berliner Privatsammlung Margin Scheme
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Lot 358: Augsburger Schauplatte Silber, getrieben und
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Description: Augsburger Schauplatte Silber, getrieben und graviert. Ovale Platte mit breiter Fahne und gekniffenem Rand; der Spiegel mit der getriebenen und fein ziselierten Darstellung einer Wanderin mit Kind; die Fahne dekoriert mit Fruchtgebinden zwischen vier runden Reserven mit Caesarenhäuptern, bezeichnet "NERO", "CALIGVLA", "OTTO" und "GALBA". Marken: BZ Augsburg für 1671 - 75, MZ Monogrammist IR, Seling Nr. 1484, in Betracht kommen Johannes Ramminger (1641 - 75, Seling Nr. 1512) sowie Jakob Roth (um 1654 - 98, Seling Nr. 1592). B 35; H 30 cm, Gewicht 473 g. Augsburg, Monogrammist IR, 1671 - 75. Provenienz Kunsthandel Oscar Labiner, München, 1979; Slg. Prof. Heinz Gumrich, Augsburg Margin Scheme
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Lot 359: Augsburger Fruchtschale Silber, getrieben und
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Description: Augsburger Fruchtschale Silber, getrieben und gegossen; vergoldet. Auf wenig aufgewölbtem Boden passig ovale Schale mit gegossenen Volutenhenkeln. Der Spiegel mit getriebenem Fruchtgebinde; der hochgezogene Rand mit Akanthusdekor. Marken: BZ Augsburg für 1675 - 79, MZ Balthasar Haydt (um 1645 - 80, Seling Nr. 0760, 1534), Tremolierstich. L 13 cm, Gewicht 95 g. Augsburg, Balthasar Haydt, 1675 - 79. Margin Scheme
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Lot 360: Augsburger Fruchtschale Silber, getrieben und
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Description: Augsburger Fruchtschale Silber, getrieben und gegossen; vergoldet. Auf wenig aufgewölbtem Boden passig ovale Schale mit gegossenen Volutenhenkeln. Der Spiegel mit getriebener Jagdszene; der hochgezogene Rand mit Akanthusdekor. Marken: BZ Augsburg für 1679 - 83, MZ Balthasar Haydt (um 1645 - 80, Seling Nr. 0800, 1534), Tremolierstich. L 13 cm, Gewicht 95 g. Augsburg, Balthasar Haydt, 1679 - 80. Margin Scheme
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Lot 361: Großer Kugelfußdeckelbecher Silber, getrieben und
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Description: Großer Kugelfußdeckelbecher Silber, getrieben und graviert; innen ganz und außen teilweise vergoldet. Auf drei Kugelfüßen leicht konischer Becher mit profiliertem Lippenrand. Die Wandung dekoriert mit getriebenen und ziselierten Fruchtgebinden zwischen drei runden Reserven mit römischen Porträtreliefs, jeweils bezeichnet "CICERO", "ALBNIVS" bzw. "GALBA". Marken: BZ Augsburg für 1679 - 83, MZ Balthasar Gelb (um 1668 - 95, Seling Nr. 0790, 1689), Tremolierstich. H 16 cm, Gewicht 413 g. Augsburg, Balthasar Gelb, 1679 - 83. Provenienz Slg. Prof. Heinz Gumrich, Augsburg. Margin Scheme
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Lot 362: Augsburger Traubenpokal Silber, getrieben,
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Description: Augsburger Traubenpokal Silber, getrieben, gegossen und graviert; innen vergoldet. Drei getriebene Blätter mit Mittelgrat und gravierter Äderung als Fuß; der Schaft in Form eines Zweigs mit drei weiteren Blättchen. Die stark gebauchte Kuppa mit glattem Lippenrand, die Wandung dekoriert mit drei versetzten Reihen getriebener Buckel. Der aufgewölbte Stülpdeckel entsprechend, mit einem kleinen Balusterknauf als Bekrönung. Marken: BZ Augsburg für 1679 - 83, MZ Matthäus II Baur (um 1681 - 1728, Seling Nr. 0800, 1776b), Tremolierstich. Der Deckel mit kleineren Randrestaurierungen. H 17,5 cm, Gewicht 155 g. Augsburg, Matthäus II Baur, 1679 - 83. Provenienz Verst. Weinmüller 1978, Slg. Prof. Heinz Gumrich, Augsburg Literatur Eine Teekanne des Meisters abgebildet im Kat. Die Faszination des Sammelns, München 2011, Nr. 36. Margin Scheme
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Lot 363: Augsburger Schauplatte Silber, getrieben und
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Description: Augsburger Schauplatte Silber, getrieben und graviert; vergoldet. Ovale Platte mit breiter Fahne und gekniffenem Rand. Der Spiegel mit einer getriebenen Landschaftsdarstellung mit Genreszene; die Fahne mit getriebenen und fein ziselierten Fruchtgebinden zwischen vier ovalen Reserven mit Architekturdarstellungen. Marken: BZ Augsburg für 1689 - 92, MZ Abraham II Warnberger (um 1664 - 1704, Seling Nr. 0980, 1659f), Tremolierstich. B 30,5; H 27 cm, Gewicht 298 g. Augsburg, Abraham II Warnberger, 1689 - 92. Provenienz Slg. Prof. Heinz Gumrich, Augsburg Literatur Vgl. eine Schauplatte Warnbergers in den Städtischen Kunstsammlungen Augsburg, abgebildet bei Seling 1980, Abb. 503, sowie eine Platte im Moskauer Kreml-Museum, abgebildet im Kat. Zarensilber, München 2008, Nr. 38. Zum Meister vgl. auch Kommer, Abraham II Warnberger, Goldschmied in Augsburg, in: Zeitschrift des Historischen Vereins für Schwaben, Band 104, 26.03.2012.Von Abraham II Warnberger haben sich zahlreiche weitere Schauplatten erhalten, die sich durch besonders qualitätvolle Darstellungen auszeichnen - unter anderem im Bayerischen Nationalmuseum, München und im Jüdischen Historischen Museum, Amsterdam. Margin Scheme
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Lot 364: Augsburger Prunkplatte Silber, getrieben und
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Description: Augsburger Prunkplatte Silber, getrieben und ziseliert; teilweise vergoldet. Ovale, wenig vertiefte Platte; der Spiegel mit ziseliertem Korb-Trompe l'oeil, im Zentrum ein vergoldetes ovales Relief mit getriebenen Früchten. Die breite Fahne reich dekoriert mit getriebenen und fein ziselierten Früchten; der schmale Rand leicht ausgestellt und gekniffen. Zwei gegenständige vergoldete Handhaben mit reichem, durchbrochenem Akanthuswerk und Fruchtgebinden. Marken: BZ Augsburg für 1689 - 92, MZ Martin Mair (1682 - 1735, Seling Nr. 0960, 1790), Tremolierstich. Kleinere Randrestaurierungen, das Zentrum und die Handhaben neu vergoldet. B 51,5; H 33,5 cm, Gewicht 598 g. Augsburg, Martin Mair, 1689 - 92. Margin Scheme
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Lot 365: Augsburger Barockpokal Silber, getrieben, gegossen
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Description: Augsburger Barockpokal Silber, getrieben, gegossen und ziseliert; vergoldet. Der glatte runde Fuß sparsam dekoriert mit gravierten konzentrischen Kreisen. Der tordierte und fein guillochierte Schaft an Ansatz und Abschluss mit geschnittenem Zierblattwerk; darüber die konische Kuppa mit profiliertem Lippenrand. Marken: BZ Augsburg für 1689 - 92, MZ Johann I Schuch (um 1677 - 1715, Seling Nr. 0950, 1748), Tremolierstich. H 20 cm, Gewicht 215 g. Augsburg, Johann I Schuch, 1689 - 92. Provenienz Kunsthandel Albrecht Neuhaus, Würzburg, 1975; Slg. Prof. Heinz Gumrich, Augsburg Literatur Vgl. einen nahezu identischen Pokal des Meisters, abgebildet bei Seling 1980, Nr. 421. Margin Scheme
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Lot 366: Augsburger Becher Silber, getrieben; innen mit
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Description: Augsburger Becher Silber, getrieben; innen mit schwachen Resten von Vergoldung. Auf flachem Boden konischer Becher mit profiliertem Lippenrand. Die glatte Wandung schauseitig mit wohl später geritztem Ligaturmonogramm "AS". Marken: BZ Augsburg für 1687 - 91, MZ Andreas Meiting (um 1679 - 1712, Seling Nr. 0900, 1767), Tremolierstich. H 7,5 cm, Gewicht 102 g. Augsburg, Andreas Meiting, 1687 - 91. Provenienz Slg. Prof. Heinz Gumrich, Augsburg Margin Scheme
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Lot 367: Augsburger Barockbecher Silber, getrieben; innen
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Description: Augsburger Barockbecher Silber, getrieben; innen vergoldet, außen mit Resten von Vergoldung. Auf flachem Boden leicht konischer Becher mit profiliertem Lippenrand und glatter Wandung. Marken: BZ Augsburg für 1691 - 95, MZ Johan Joachim I Lutz (um 1687 - 1727, Seling Nr. 1010, 1827), Tremolierstich. H 9 cm, Gewicht 123 g. Augsburg, Johan Joachim I Lutz, 1691 - 95. Margin Scheme
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Lot 368: Schild Silber, getrieben und graviert. Hochovales
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Description: Schild Silber, getrieben und graviert. Hochovales Schild mit graviertem Sinnspruch "Ein Vaterlandt ist jede Stadt / Dem der nur waß gelernet hat / Wer täglich lernet etwaß mehr / Der hat dann auf daß alter Ehr". Darunter Besitzergravur "Melcher Damian Preß" und Datierung 1695. Der breite Rand mit getriebenem und ziseliertem Blattwerk und Früchten. An drei Erbsketten mit tordierter Öse. Ungemarkt. H 10,5; B 8,5 cm. Gewicht 25 g. Deutschland, Ende 17. Jh. Margin Scheme
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Lot 369: Augsburger Schauplatte Silber, getrieben und
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Description: Augsburger Schauplatte Silber, getrieben und graviert; vergoldet. Ovale Platte mit breiter Fahne und gekniffenem Rand. Der Spiegel mit einer getriebenen und fein ziselierten Darstellung der Flora; die Fahne mit Akanthusranken und Lambrequins auf punziertem Grund. Marken: BZ Augsburg für 1692 - 97, MZ Antoni I Grill (1668 - 1700, Seling Nr. 1060, 1690 g). Kleinere Lötspuren auf der Rückseite. B 26; H 23 cm, Gewicht 200 g. Augsburg, Antoni I Grill, 1692 - 97. Provenienz Slg. Prof. Heinz Gumrich, Augsburg Literatur Prunkplatten des Meisters befinden sich heute in zahlreichen Museen und Sammlungen, u. a. im Kunsthistorischen Museum, Wien, in der Schatzkammer der Residenz, München, und im Nationalmuseum, Budapest. Margin Scheme
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Lot 370: Augsburger Kugelfußbecher Silber, getrieben und
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Description: Augsburger Kugelfußbecher Silber, getrieben und graviert; innen ganz und außen teilweise vergoldet. Auf drei Kugelfüßen leicht konischer Becher mit profiliertem Lippenrand; die Wandung mit tordiertem Zungendekor; darüber ein lebhafter Akanthusfries auf punziertem Grund. Der aufgewölbte Stülpdeckel mit entsprechendem Dekor und Kugelknauf. Marken: BZ Augsburg für 1692 - 97, MZ Johann Christoph I Hünning (1699 - 1737, Seling Nr. 1070, 1929c), Tremolierstich, französische Repunzierungen. H 14,5 cm, Gewicht 216 g. Augsburg. Johann Christoph I Hünning, 1692 - 97.Seling erwähnt einen weiteren Becher mit diesem frühen Beschauzeichen (Nr. 1929a). Margin Scheme
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Lot 371: Augsburger Schauplatte Silber, getrieben und
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Description: Augsburger Schauplatte Silber, getrieben und ziseliert. Ovale Platte; der flache Spiegel mit getriebener und gravierter Darstellung der Schmiede des Vulkan nach Vergil; die breite Fahne mit getriebenem Laub- und Bandelwerk auf punziertem Grund. Marken: BZ Augsburg für 1709 - 12, MZ Paul Solanier (um 1665 - 1724, Seling Nr. 1380, 1669 r). Kleinere alte Restaurierungen; die Gravuren auf dem Spiegel berieben. B 31; H 27 cm, Gewicht 270 g. Augsburg, Paul Solanier, 1709 - 12. Margin Scheme
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Lot 372: Augsburger Deckelhumpen Silber, getrieben,
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Description: Augsburger Deckelhumpen Silber, getrieben, gegossen und graviert; innen ganz und außen teilweise vergoldet. Auf flachem Standring und Fußwulst zylindrischer Korpus mit profiliertem Lippenrand; die Wandung mit getriebenem Régencedekor auf punziertem Grund. Gegossener Volutenhenkel; der aufgewölbte Scharnierdeckel mit Daumenrast und großem Kugelknauf. Marken: BZ Augsburg für 1711 - 15, MZ Albrecht Biller (um 1681 - 1720, Seling Nr.1430, 1777i), Tremolierstich. H 16,5 cm, Gewicht 598 g. Augsburg, Albrecht Biller, 1711 - 15. Literatur Vgl. eine Deckeldose des Meisters im Königlichen Schloss Stockholm, abgebildet bei Seling 1980, Nr. 916. Margin Scheme
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Lot 373: Paar Augsburger Régenceleuchter Silber, getrieben
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Description: Paar Augsburger Régenceleuchter Silber, getrieben und gegossen. Quadratischer Fuß mit abgeschrägten, fassonierten Ecken und zentraler Muldung. Der weich gegliederte Balusterschaft mit vasenförmiger, mehrfach profilierter Tülle. Fuß und Nodus mit aufgelegten Porträtmedaillons zwischen graviertem Régencedekor auf punziertem Grund. Marken: BZ Augsburg für 1715 - 19, MZ Johann Erhard II Heuglin (1717 - 57, Seling Nr. 1480, 2096e), Tremolierstich. H 17 cm, Gewicht 600 g. Augsburg, Johann Erhard II Heuglin, 1715 - 19. Literatur Der Meister fertigte zahlreiche höfische Reise- und Toiletteservice. Vgl. das Service der Kaiserin Amalie in der Schatzkammer der Münchener Residenz, abgebildet bei Seling 1980, Nr. 1023; sowie ein großes Toiletteservice im Koffer in der Sammlung des Hamburger Museums für Kunst und Gewerbe, abgebildet im Kat. Silber und Gold, Augsburger Goldschmiedekunst für die Höfe Europas, München 1994, Nr. 120. Margin Scheme
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Lot 374: Régence-Ecuelle mit Presentoir Silber, getrieben,
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Description: Régence-Ecuelle mit Presentoir Silber, getrieben, gegossen und graviert; vergoldet. Auf flachem Boden leicht konischer Korpus mit profiliertem Rand; die gegenständigen Handhaben mit durchbrochenem Régencedekor. Aufgewölbter, mehrfach gestufter Stülpdeckel mit geraden Zügen und Scharnierhenkel. Das rund fassonierte Presentoir mit glattem Spiegel und breiter Fahne mit profiliertem Rand. Marken der Ecuelle: BZ Augsburg für 1729 - 33, MZ Gottlieb Menzel (1709 - 46, Seling Nr. 1690, 2022), Tremolierstiche, gravierte Inventarnummer "N.17". Das Presentoir mit BZ Augsburg für 1719 - 23, MZ Ludwig Schneider (um 1684 - 1729, Seling Nr. 1530, 1806), Tremolierstich. H des Presentoirs 10,5; durchmesser ohne Henkel 14 cm; durchmesser des Presentoirs 20,5 cm, Gewicht zus. 641 g. Augsburg, Gottlieb Menzel und Ludwig Schneider, 1719 - 33. Literatur Vgl. eine Gewürzdose Menzels, abgebildet bei Seling 1980, Nr. 983. Breischüsseln des Meisters befinden sich heute u. a. in der Silberkammer der Münchener Residenz und im Österr. Museum für angewandte Kunst, Wien. Margin Scheme
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Lot 375: Augsburger Régence-Service im Koffer Silber,
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Description: Augsburger Régence-Service im Koffer Silber, getrieben, gegossen und graviert. Bestehend aus Kaffeekanne, Kredenz, zwei Konfektschalen und Leuchterpaar. Die Kanne birnförmig, mit hoch angesetztem Konsolausguss und geschwungenem Holzhenkel; der Scharnierdeckel mit Kugelknauf. Die Kredenz mit großem, flachem Teller; der Rand und der eingezogene Fuß mit getriebenen Godrons. Die beiden Konfektschalen oval fassoniert; auf vier eingerollten Füßen. Das Leuchterpaar auf quadratischem Fuß mit abgeschrägten, fassonierten Ecken; der kantig gegliederte Balusterschaft mit vasenfömiger, vielfach profilierter Tülle. Unterschiedliche gravierte Régencedekors auf punziertem Grund. Marken der Kaffeekanne: BZ Augsburg für 1725 - 29, MZ Christian Friedrich Lauch (1719 - 49, Seling Nr. 1640, 2119), Tremolierstich. Die Kredenz mit BZ Augsburg für 1717 - 21, MZ Johann Georg Deckinger (auch: Döginger, 1711 - 39, Seling Nr. 1510, 2039), Tremolierstiche. Eine Konfektschale mit BZ Augsburg für 1789 - 91, MZ Johann Balthasar Bichler (1754 - 1804, Seling Nr. 2426); die zweite mit BZ Augsburg, wohl 1728 - 32 (ähnlich Seling Nr. 1660), das MZ verschlagen. Das Leuchterpaar mit BZ Augsburg für 1717 - 21, MZ Johann I Mittnacht (um 1671 - 1727, Seling Nr. 1510, 1710), Tremolierstiche. H der Kaffeekanne 21 cm, Gewicht 476 g. H des Leuchterpaars 18 cm; Gewicht 647 g. B der Konfektschalen 13 cm, Gewicht 227 g. H der Kredenz 7; durchmesser 22,5 cm, Gewicht 451 g. Der große Lederkoffer mit Goldpägung; die Inneneinteilung verändert, mit altem Samt ausgeschlagen. B 67; T 43; H 24 cm, mit Altersspuren. Augsburg, meist um 1720/30. Margin Scheme
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Lot 376: Augsburger Messkelch Silber, getrieben und
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Description: Augsburger Messkelch Silber, getrieben und gegossen; vergoldet. Auf fassoniertem Standring sechspassiger, aufgewölbter Fuß mit graviertem Régencedekor. Birnförmiger Nodus; die konische Kuppa mit leicht ausgestelltem Lippenrand, in einem durchbrochenem Kuppakorb mit Akanthus und Bandwerk. Unter dem Fuß Widmungsgravur "EX VOTO FRANTZ ...MAYR PROBST ZU CLOSTER GEISENFELD". Marken: BZ Augsburg für 1721 - 25 (Seling Nr. 1580, kein MZ; der Standring leicht beschliffen. H 22,5 cm, Gewicht 343 g. Beiliegend eine ungemarkte Patene. Augsburg, 1721 - 25. Margin Scheme
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Lot 377: Augsburger Kaffeekanne Silber, getrieben und
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Description: Augsburger Kaffeekanne Silber, getrieben und gegossen. Auf flachem Boden birnförmiger Korpus mit geraden Zügen. Ohrenförmiger Holzhenkel und hoch angesetzter Konsolausguss mit Kläppchen. Der aufgewölbte Scharnierdeckel mit gegossenem Balusterknauf. Marken: BZ Augsburg für 1725 - 29, MZ Johann Carl Benewitz (ab 1717, Seling Nr. 1640, 2091), Tremolierstich. H 22,5 cm, Gewicht 531 g. Augsburg, Johann Carl Benewitz, 1725 - 29. Margin Scheme
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Lot 378: Augsburger Teekanne Silber, getrieben und
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Description: Augsburger Teekanne Silber, getrieben und gegossen; innen vergoldet. Auf flachem Boden birnförmiger Korpus mit senkrechten Zügen. Seitlich geklappter Scharnierdeckel mit Balusterknauf, geschwungener Holzhenkel und niedrig angesetzte geschwungene Tülle mit Deckelchen. Marken: BZ Augsburg für 1729 - 33, MZ Johann Erhard II Heuglin, (1717 - 57, Seling Nr. 1680, 2096), Tremolierstich. H 16 cm, Gewicht 484 g. Augsburg, Johann Erhard II Heuglin, 1729 - 33. Provenienz Rheinische Privatsammlung Heuglin fertigte Teile des Services für Kaiserin Amalie, das in der Schatzkammer der Münchener Residenz ausgestellt ist; ein umfangreiches Reiseservice im großen Lederkoffer befindet sich im Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg. Margin Scheme
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Lot 379: Augsburger Schokoladenkanne Silber, getrieben und
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Description: Augsburger Schokoladenkanne Silber, getrieben und gegossen; innen mit Resten von Vergoldung. Auf rundem Fuß birnförmiger Korpus mit geraden Zügen; der hochgewölbte Scharnierdeckel mit seitlichem Daumenrast und eingeschraubtem Kugelknauf. Spitze Konsolschnaupe und ohrenförmiger Henkel aus ebonisiertem Holz. Alte Reparatur neben der Schnaupe. Marken: BZ Augsburg für 1743 - 45, MZ Johann Christian Girschner (auch: Gürschner, 1738 - 72, Seling Nr. 1920, 2298), Tremolierstich. H 24 cm, Gewicht 570 g. Augsburg, Johann Christian Girschner, 1743 - 45.Provenienz Westfälischer Adelsbesitz Margin Scheme
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Lot 380: Augsburger Kaffeekanne Silber, getrieben und
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Description: Augsburger Kaffeekanne Silber, getrieben und gegossen. Auf rund fassoniertem Fuß birnförmiger Korpus mit gedrehten Zügen. Geschwungener Holzhenkel und spitzer Konsolausguss mit Kläppchen. Der aufgewölbte Scharnierdeckel mit Balusterknauf und seitlichem Drücker. Marken: BZ Augsburg für 1745 - 47, MZ Johann Christoph Engelbrecht (1739 - 58, Seling Nr. 2307), Tremolierstich. Der Fuß auf der Unterseite mit Inhabergravur "J:W:B:KOX:Probst zu Woltingeroda:1788:o:p:w:". Auf der Oberseite graviert "Ob.Ld.ger.Rath FRANZ MÜLLER + 8.8.84." H 21 cm, Gewicht 378 g. Augsburg, Johann Christoph Engelbrecht, 1745 - 47. Provenienz Rheinische Privatsammlung Margin Scheme
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Lot 381: Augsburger Schokoladenservice Silber, getrieben
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Description: Augsburger Schokoladenservice Silber, getrieben und gegossen. Auf drei geschwungenen Füßchen Tablett in Form eines Blattes, dessen Stiel zum Griff umgebogen ist; darauf zwei konische, àjour gearbeitete Halterungen für Tasse und Wasserglas neben einer ovalen Zuckerschale auf hohem, aus drei Zweigen gebildetem Ständer. Die Gefäße verloren. Marken: BZ Augsburg für 1745 - 47, MZ Elias Adam (1703 - 45, Seling Nr. 1970, 1964), Tremolierstich. B 23; T 21; H 11 cm, Gewicht 638 g. Augsburg, Elias Adam, 1745 - 47. Literatur Vgl. ein Likörservice und ein Gewürzgestell des Meisters, abgebildet bei Seling 1980, Nr. 877, 796. Zum Typus vgl. Seling Nr. 879. Margin Scheme
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Lot 382: Paar Augsburger Saucièren Silber, getrieben und
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Description: Paar Augsburger Saucièren Silber, getrieben und gegossen; innen vergoldet. Auf ovalem, eingezogenem Fuß schiffsförmiger Korpus mit geschwungenen Zügen und zwei gegenständigen Handhaben mit Blattauflagen. Spitzer Konsolausguss und hochgezogener Griff in Muschelform. Die Wandung mit graviertem Ligaturmonogramm "HC". Marken: BZ Augsburg für 1751 - 53, MZ Johann Jakob II Bruglocher (1710 - 52, Seling Nr. 2050, 2027). Eine Saucière mit erneuerter Innenvergoldung. H 7,5; L 18 cm, Gewicht 480 g. Augsburg, Johann Jakob II Bruglocher, 1751 - 52. Provenienz Brüsseler Privatsammlung Margin Scheme
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Lot 383: Augsburger Salière Silber, getrieben; innen
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Description: Augsburger Salière Silber, getrieben; innen vergoldet. Passig ovale Form mit geschwungenen Zügen und tiefer ovaler Muldung. Marken: BZ Augsburg für 1749 - 51, MZ Johann Reinhard III Roser (um 1735 - 76, Seling Nr. 2030, 2272). B 10,5 cm, Gewicht 118 g. Augsburg, Johann Reinhard III Roser, 1749 - 51 Margin Scheme
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Lot 384: Zwei Augsburger Salièren Silber, getrieben. Oval
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Description: Zwei Augsburger Salièren Silber, getrieben. Oval fassonierter, eingezogener Korpus mit geschwungenen Zügen und ovaler Muldung. Marken: Die eine mit BZ Augsburg für 1751 - 53 und MZ Johann Leonhard Allmann (1733 - 75, Seling Nr. 2040, 2247), die andere mit BZ für 1773 - 75 (Seling Nr. 2440), MZ verschlagen. Eine Saliere mit kleinem Randausbruch. B ca. 8,5 cm, Gewicht 56 bzw. 61 g. Augsburg, 1751 - 75. Margin Scheme
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Lot 385: Augsburger Gewürzdöschen Silber, getrieben und
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Description: Augsburger Gewürzdöschen Silber, getrieben und gegossen; innen vergoldet. Auf vier Füßen trapezförmig fassonierte Dose mit zwei getrennten Kammern; der wenig aufgewölbte Scharnierdeckel mit kleinem Drücker. Marken: BZ Augsburg für 1769 - 71, MZ Peter Christian Roser (1739 - 72, Seling Nr. 2390, 2311). L 6,5, B 5; H 2 cm, Gewicht 69 g. Augsburg, Peter Christian Roser, 1769 - 71. Literatur Vgl. ein Gewürzdöschen des Meisters in der Münchener Residenz, abgebildet bei Seling 1980, Nr. 955. Margin Scheme
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Lot 386: Teekännchen aus einem Reiseservice Silber,
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Description: Teekännchen aus einem Reiseservice Silber, getrieben und gegossen; innen vergoldet. Auf flachem Boden kugelförmiger Korpus mit gedrehten Zügen. Versenkter Scharnierdeckel, hoch angesetzte kurze Tülle und ohrenförmiger Holzhenkel. Marken: BZ Augsburg für 1753 - 55, MZ Johann Christoph Engelbrecht (1739 - 58, Seling Nr. 2090, 2307), Tremolierstich. Die hölzerne Knaufscheibe verloren. H 10 cm, Gewicht 264 g. Augsburg, Johann Christoph Engelbrecht, 1753 - 55. Provenienz Westfälischer Adelsbesitz Margin Scheme
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Lot 387: Augsburger Kaffeekanne Silber, getrieben und
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Description: Augsburger Kaffeekanne Silber, getrieben und gegossen. Auf rund fassoniertem, eingezogenem Fuß birnförmiger Korpus mit gedrehten Zügen. Spitzer Konsolausguss mit Kläppchen; der ohrenförmige Henkel aus ebonisiertem Holz. Aufgewölbter Scharnierdeckel mit seitlichem Drücker und gegossenem Blütenknauf. Marken: BZ Augsburg für 1763 - 65, MZ Johann Georg Klosse (1738 - 1766/68, Seling Nr. 2270, 2300), Tremolierstich. H 22,5 cm, Gewicht 419 g. Augsburg, Johann Georg Klosse,1763 - 65. Margin Scheme
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Lot 388: Kleine Augsburger Weinkanne Silber, getrieben und
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Description: Kleine Augsburger Weinkanne Silber, getrieben und gegossen. Auf rundem, eingezogenem Fuß birnförmiger Korpus mit breiter, gespitzter Schnaupe. Ohrenförmiger Holzhenkel, der geschwungene Scharnierdeckel mit Balusterknauf und Daumenrast. Marken: BZ Augsburg für 1777 - 79, MZ Jakob (Johann) Wilhelm Kolb (1768 - 82, Seling Nr. 2500, 2522), Tremolierstich. Schauseitig graviertes englisches Crest der Familie Edwards mit Devise "OMNE BONUM DEI DONUM". H 19,5 cm, Gewicht 333 g. Augsburg, Jakob (Johann) Wilhelm Kolb, 1777 - 79. Literatur Vgl. zwei Weinkannen des Meisters, abgebildet bei Seling 1980. Nr. 911. Margin Scheme
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Lot 389: Augsburger Tablett Silber, getrieben. Auf vier
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Description: Augsburger Tablett Silber, getrieben. Auf vier Füßen quadratisches Tablett mit geschweiftem, mehrfach profiliertem Rand. Marken: BZ Augsburg für 1779 - 81, MZ Johann Georg I Stenglin (1764 - 1823, Seling Nr. 2510, 2499), französische Repunzierung nach 1893 (Tardy S. 208). B 28 cm, Gewicht 568 g. Augsburg, Johann Georg I Stenglin, 1779 - 81. Margin Scheme
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Lot 390: Augsburger Salière Silber, getrieben, gegossen und
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Description: Augsburger Salière Silber, getrieben, gegossen und gesägt. Auf ovalem Fuß und kurzem, eingezogenem Schaft gitterartig durchbrochene Schale mit blauem Glaseinsatz und zwei gegenständigen Löwenkopfmaskarons mit beweglichen Ringen. Marken: BZ Augsburg für 1795 - 97, MZ Johann Matthias Lang (1752 - nach 1806, Seling Nr. 2680, 2591c). H 6 cm, Silbergewicht 49 g. Augsburg, Johann Matthias Lang, 1795 - 97. Margin Scheme
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Lot 391: Saucière Silber, getrieben und gegossen; innen
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Description: Saucière Silber, getrieben und gegossen; innen vergoldet. Auf ovalem, gekehltem Fuß schiffsförmiger Korpus mit geschwungenen Zügen und spitzem Konsolausguss. Seitliche Henkel mit plastisch gearbeiteter Blattauflage; der hochgezogene Griff mit getriebenem und ziseliertem Muscheldekor. Unter der Schnaupe das gravierte Wappen der Grafen v. Bocholtz-Asseburg. Marken: 13lötiger Feingehaltstempel, MZ verschlagen. L 19 cm, Gewicht 405 g. Deutschland, wohl 19. Jh. Provenienz Rheinischer Adelsbesitz Margin Scheme
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Lot 392: Paar Bautzener Leuchter Silber, getrieben und
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Description: Paar Bautzener Leuchter Silber, getrieben und gegossen. Quadratischer Fuß mit gerundeten Ecken, geraden Zügen und zentraler Muldung. Der kantig gegliederte Balusterschaft mit vasenförmiger, mehrfach profilierter Tülle. Marken: BZ Bautzen, MZ Johann Adolph Borns (geb. 1689, gest. 1769, vgl. Rosenberg Nr. 1141, 1145), Tremolierstiche. H 16 cm, Gewicht 365 g. Bautzen, Johann Adolph Borns, um 1740/50. Provenienz Rheinische Privatsammlung Margin Scheme
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Lot 393: Bautzener Rokokokanne Silber, getrieben und
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Description: Bautzener Rokokokanne Silber, getrieben und gegossen. Auf flachem Boden gebauchter Korpus mit konischer Tülle und seitlichem Stiel aus beschnitztem Holz. Die Wandung mit getriebenem und ziseliertem Rocaillen- und Blütendekor zwischen gedrehten Zügen. Der aufgewölbte Stülpdeckel entsprechend, mit fassoniertem, überkragenden Rand und Holzknauf. Marken: BZ Bautzen (Rosenberg Nr. 1141), MZ Andreas Jacob Bener (ab ca. 1760). H 11,5 cm, Gewicht 260 g. Bautzen, Andreas Jacob Bener, um 1760. Margin Scheme
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Lot 394: Großer Berliner Becher Silber, getrieben; innen
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Description: Großer Berliner Becher Silber, getrieben; innen vergoldet. Auf flachem Boden konischer Becher mit profiliertem Lippenrand und glatter Wandung. Marken: BZ Berlin, MZ Joachim Grimm (um 1676 - vor 1703, Scheffler Berlin Nr. 4b, 66), Tremolierstich. H 14,5 cm, Gewicht 312 g. Berlin, Joachim Grimm, um 1700. Margin Scheme
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Lot 395: Berliner Becher Silber, getrieben und graviert.
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Description: Berliner Becher Silber, getrieben und graviert. Auf profiliertem Fuß konischer Korpus mit profiliertem, leicht ausgestelltem Lippenrand; die Wandung mit getriebenem und ziseliertem Rocailledekor. Marken: BZ Berlin und MZ verschlagen, Tremolierstich. H 9 cm, Gewicht 98 g. Berlin, zweite Hälfte 18. Jh. Margin Scheme
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Lot 396: Berliner Wachsstockhalter Silber, getrieben und
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Description: Berliner Wachsstockhalter Silber, getrieben und gegossen. Auf drei nach innen gerollten Füßen aufgewölbter Teller mit geraden Faltenzügen. Zentraler Schaft mit Pinienknauf; die Lichtputzschere mit Stahlfeder. Auf dem Teller graviertes Allianzwappen; das heraldisch rechte das der Familie von der Groeben. Marken: BZ Berlin um 1760 - 70, MZ Gabriel Lindenberg I (1725 - 69, Scheffler Nr. 7, 109), Tremolierstich. H 21 cm, Gewicht 294 g. Berlin, um 1760. Margin Scheme
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Lot 397: Paar Zuckerschalen Silber. Auf hochgezogenem Fuß
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Description: Paar Zuckerschalen Silber. Auf hochgezogenem Fuß tiefe ovale Schale in einem Korb aus Silberdraht mit Klapphenkel. Beiliegend zwei Zuckerstreulöffel mit ovaler durchbrochener Laffe; der gebogene Stiel mit Lanzettabschluss. Fuß und Löffelstiel mit Monogrammgravur "v.R." Marken: BZ Berlin um 1780, verschlagene Meistermarke, preußischer Steuerstempel von 1809 (Scheffler Nr. 10a, 30a), Tremolierstich. Die Einsätze wohl ergänzt, 12lötig, mit Monogramm "A.F". Die Löffel mit preußischem Steuerstempel (Scheffler Berlin Nr. 30a). H ohne Henkel ca. 10,5 cm, Gewicht zus. 496 g. Berlin, um 1780. Provenienz Ehemals Familie v. Rohr; Privatbesitz Rheinland Margin Scheme
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Lot 398: Berliner Deckelterrine Silber, getrieben und
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Description: Berliner Deckelterrine Silber, getrieben und gegossen; innen vergoldet. Auf drei Rocaillenfüßen runder, konisch geweiteter Korpus mit gedrehten Zügen und zwei gegenständigen Rocaillenhenkeln. Der aufgewölbte Stülpdeckel entsprechend, mit einem fein ziselierten Artischockenknauf als Bekrönung. Marken: BZ Berlin um 1740 - 60, MZ "MULLERS", wohl Johann Bernhard und Martin Friedrich Müller (um 1737 - 80, Scheffler Berlin Nr. 5, 139), Tremolierstich. Kleine geglättete Stelle, die Innenvergoldung wohl erneuert. H 32,5 cm, Gewicht 1720 g. Berlin, Gebrüder Müller, um 1760. Literatur Vgl. eine identische Terrine der Gebrüder Müller mit Puttobekrönung, abgebildet bei Scheffler 1968, Nr. 32. Margin Scheme
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