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Unten rechts monogrammiert und datiert
Öl auf Leinwand
PROVENANCE
Direkt vom Künstler an die Familie der heutigen Besitzer
CATALOGUE NOTE
Das vorliegende Gemälde zählt zu den schönsten Gartenbildern aus dem Frühwerk von Cuno Amiet. Es ist ein ausserordentliches Zeugnis für den ?schweizerischen Kolorismus" zu Beginn des 20. Jahrhunderts, der Cuno Amiet und Giovanni Giacometti in der Schweiz eingeführt hatten. Bei Frau im Garten handelt sich um eine spannungsvolle Synthese von französischer Moderne und deutschem Frühexpressionismus sowie um eine eigenständige, bildnerische Leistung des Malers. Im Jahr der Entstehung des Gartenbildes war Amiet bereits ein international bekannter Künstler. Hinter ihm lagen wichtige Ausstellungen wie beispielsweise die Beteiligung an der XIX. Ausstellung der Wiener Sezession (1904), an der er gemeinsam mit Ferdinand Hodler teilnahm, oder auch der Beitritt zur Künstlergruppe ?Brücke" (1906). Aufgrund seines Bekanntheitsgrades wurde Amiet 1912 als Schweizer Delegierter an die Sonderbund-Ausstellung nach Köln gesandt, wo er die Bekanntschaft von Edvard Munch machte.
Die Provenienz des Bildes ist spannend. Kurz nach der Entstehung des Gemäldes wurde dieses vom Davoser Kurarzt und Forscher Karl Spengler (1860-1937) direkt bei Amiet erworben. Karl Spengler setzte sich erfolgreich für die Bekämpfung der Tuberkulose ein und verhalf Davos zum Ruf eines international bekannten Luftkurortes. Spengler war auch Stifter des berühmten ?Spengler-Pokals". Der ?Spengler-Cup" zählt heute zu den bekanntesten, internationalen Eishockeyturnieren, und ist ein Sportereignis, das seit 1923 alljährlich Ende Dezember in Davos ausgetragen wird.
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