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Swiss Art

by Koller Auctions

Platinum House 158 lots with images

June 22, 2012

Live Auction

Hardturmstrasse 102

Zurich, 8031 Switzerland

Phone: 00 41 44 445 63 63

Fax: 00 41 44 273 19 66

Email: office@kollerauktionen.ch

Viewing Notes9th - 17th June 10am to 7pm.

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SCHIESS, TRAUGOTT(St. Gallen 1834 - 1869

Lot 3001: SCHIESS, TRAUGOTT(St. Gallen 1834 - 1869

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Description: SCHIESS, TRAUGOTT(St. Gallen 1834 - 1869 Munich)Walensee mit Sichelkamm. 1860.Oil on canvas. Signed and dated lower right: T. Schiess. 1860.72 x 88.5 cm. SCHIESS, TRAUGOTT(St. Gallen 1834 - 1869 München)Walensee mit Sichelkamm. 1860.Öl auf Leinwand. Unten rechts signiert und datiert: T. Schiess. 1860.72 x 88,5 cm.

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STEFFAN, JOHANN GOTTFRIED(Wädenswil 1815 - 1905

Lot 3002: STEFFAN, JOHANN GOTTFRIED(Wädenswil 1815 - 1905

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Description: STEFFAN, JOHANN GOTTFRIED(Wädenswil 1815 - 1905 Munich)'Auf den Höhen am Wallenstadtersee' (Walensee). 1869.Oil on canvas. Signed, dated and inscribed lower right: J. G. Steffan pt. 1869 Munich.97 x 83 cm. Provenance: Swiss private collection, probably since 1871. Label verso: J. G. Steffan in Munich, Schillerstrasse 22/1. Auf den Höhen am Wallenstadter See Schweiz. Dedication on the plaque: 'Die Dankbare Grossmünstergemeinde Ihrem treuen Seelsorger und vielverdienten Jugendlehrer', refers to Johann Jakob Hess-Wiser (14.8.1813-23.3.1876). This work has since then been in a Swiss private collection. STEFFAN, JOHANN GOTTFRIED(Wädenswil 1815 - 1905 München)'Auf den Höhen am Wallenstadtersee' (Walensee). 1869.Öl auf Leinwand. Unten rechts signiert, datiert und bezeichnet: J. G. Steffan pt. 1869 München.97 x 83 cm.Provenienz:Schweizer Privatsammlung, seit wohl 1871.Verso Etikette: J. G. Steffan in München, Schillerstrasse 22/1. Auf den Höhen am Wallenstadter See Schweiz. Die Widmung auf der Plakette: 'Die Dankbare Grossmünstergemeinde Ihrem treuen Seelsorger und vielverdienten Jugendlehrer', richtet sich an Johann Jakob Hess-Wiser (14.8.1813-23.3.1876). Seither befindet sich dieses Gemälde im Schweizer Privatbesitz.

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STEFFAN, JOHANN GOTTFRIED(Wädenswil 1815 - 1905

Lot 3003: STEFFAN, JOHANN GOTTFRIED(Wädenswil 1815 - 1905

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Description: STEFFAN, JOHANN GOTTFRIED(Wädenswil 1815 - 1905 Munich)Tree study.Oil on paper, laid on board. Signed lower right: J.G. Steffan.42 x 36 cm. STEFFAN, JOHANN GOTTFRIED(Wädenswil 1815 - 1905 München)Baumstudie.Öl auf Papier auf Karton. Unten rechts signiert: J.G. Steffan.42 x 36 cm.

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CALAME, ALEXANDRE(Corsier-sur-Vevey 1810 - 1864

Lot 3004: CALAME, ALEXANDRE(Corsier-sur-Vevey 1810 - 1864

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Description: CALAME, ALEXANDRE(Corsier-sur-Vevey 1810 - 1864 Menton)Lac suisse. Marine. Circa 1857.Oil on canvas laid on board. Signed lower right: A. Calame.43.5 x 71 cm. Provenance:- M. Vanderdonckt collection (1857), Brussels.- Swiss private collection. Literature: Anker, Valentina: Alexandre Calame. Vie et oeuvre - Catalogue raisonné de l'oeuvre peint. Fribourg, 1987, No. 647, p. 433 with ill. Also ill p. 72. CALAME, ALEXANDRE(Corsier-sur-Vevey 1810 - 1864 Menton)Lac suisse. Marine. Um 1857.Öl auf Leinwand auf Karton. Unten rechts signiert: A. Calame.43,5 x 71 cm.Provenienz:- Sammlung M. Vanderdonckt (1857), Brüssel.- Schweizer Privatsammlung.Literatur:Anker, Valentina: Alexandre Calame. Vie et oeuvre - Catalogue raisonné de l'oeuvre peint. Fribourg, 1987, Nr. 647, S. 433 mit Abb. sowie Abb. S. 72.Dieses Gemälde zeigt eine sehr typische Komposition von Alexandre Calame. Das hier angebotene Werk vergleicht Valentina Anker mit dem Gemälde 'Lac de Genève, entre Meillerie et Saint-Gingolph, vue sur Montreux' (ebda. Nr. 612) aus dem Jahr 1855-1856, sowie mit dem Gemälde 'Lac suisse. Vagues' (ebda. Nr. 595), welches sich heute im Museum Allerheiligen in Schaffhausen befindet.

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ZÜND, ROBERT(1826 Lucerne 1909)Landscape with herd

Lot 3005: ZÜND, ROBERT(1826 Lucerne 1909)Landscape with herd

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Description: ZÜND, ROBERT(1826 Lucerne 1909)Landscape with herd of cattle at a stream.Oil on canvas. Signed lower left: R. Zünd.61 x 82 cm. Provenance: Private collection, Switzerland. ZÜND, ROBERT(1826 Luzern 1909)Landschaft mit Viehherde an einem Bach.Öl auf Leinwand. Unten links signiert: R. Zünd.61 x 82 cm.Provenienz:Privatsammlung Schweiz. 'Zünds Begabung für Bildkomposition lässt sich bei jedem Motiv wieder neu verfolgen.' Franz Zelgers Urteil im Katalog zur Ausstellung 'Robert Zünd in seiner Zeit' (Kunstmuseum Luzern, 1979) hat an Aktualität nichts verloren. Scheinbar einfach, und doch bei genauer Betrachtung unendlich raffiniert, das ist die hier angebotene 'Landschaft mit Viehherde an einem Bach' in ihrem Aufbau. Erkennbar sind drei Ebenen. Uns am nächsten ist die Uferzone am unteren Rand des Bildes mit vom Wasserlauf flach geschliffenen Steinen und niederem Bewuchs. Das Besondere dieses dreieckförmigen Bildausschnittes ist seine Beschattung. Sie stammt von Bäumen oder Sträuchern, die wir gar nicht sehen können, die sich also sozusagen in unserem Rücken befinden müssen. Davor breitet sich die glatte, silbern glänzende Wasserfläche eines Bachs aus, die Zünd als natürliche Spiegelfläche für die ruhig zur Tränke laufenden Rinder dient. Der Bach leitet auch von der nahe gelegenen Uferzone zur wichtigsten, nämlich der mittleren Bildebene über, die durch die bis zum oberen Bildrand aufragenden Eichen bestimmt wird. Beide Bildteile verbindet Zünd geschickt mit der kleinen Steinbrücke auf der rechten Seite. Hinter der Brücke und dem Waldsaum erstreckt sich schliesslich der in blauem Dunst liegende Hintergrund aus Feldern und Bäumen. Über einer Gebirgskette in der Ferne erhebt sich der tiefe Horizont, der in einen blassblauen Himmel mit feinen Schleierwolken übergeht. Diese horizontale Staffelung der drei Bildebenen mit ihrer unterschiedlichen Gewichtung für den Bildinhalt wird durch die Farbgebung bzw. Beleuchtung der Szenerie unterstrichen. Die verschattete Uferzone, die in dunklen, erdigen Tönen gestaltet ist, ermöglicht uns einen Ausblick auf die strahlend helle Weidefläche in der Bildmitte. Sie zieht mit dem Schwarz-weiss-Kontrast der beiden Kühe, dem gescheckten Fell des Rinds rechts, aber vor allem mit der bunten Tracht der Bäuerin den Blick auf sich. Gegen den als Hintergrundfläche fungierenden Horizont mit seinen Pastellfarben wird das Licht wieder merklich abgemildert. Menschen und Tiere übernehmen in diesem Bild wichtige kompositorische Aufgaben. Natürlich wird die Szene durch ihre Bewegungselemente im Wortsinne 'belebt'. Auch geben sie dem Gemälde entscheidende Farbimpulse. Weiterhin dienen sie als optische Bezugsgrösse und verfestigen die Illusion räumlicher Tiefe in dem uns Betrachtern vorgestellten Bildausschnitt. Der Lastenträger auf der Brücke hebt überdies deren Bestimmung als verbindendes Element hervor, denn er wechselt auf ihr sozusagen von der einen zur anderen Ebene. Er findet, fast genau auf gleicher Höhe, jedoch viel weiter links, in der Frau mit Hut und bäuerlicher Tracht seine Entsprechung. Sie dagegen ist regungslos, verbleibt also statisch in der mittleren Bildebene. Dennoch erhalten die Personen gerade durch sie über eine Aufgabe als blosse Staffage hinaus auch eine narrative Funktion. Sie ist die Schlüsselfigur dafür, dass die Menschen ein Eigenleben, eine eigene Bedeutung entwickeln und dem Bild Spannung verleihen - wenn auch, angesichts ihrer winzigen Grösse, eine sehr subtile. Denn die Frau mit dem kleinen Jungen an der Hand blickt, quer über fast die gesamte Breite des Bildes hinweg, dem sich entfernenden Mann nach. Er sieht sich aber nicht nach ihr um, sondern wendet sich auf seine linke Seite und blickt in das Flussbett. Der Junge an der Hand seiner Mutter hat seine Aufmerksamkeit ganz auf die Tiere vor ihm. Die mächtigen Bäume bilden nicht nur den Hintergrund der interessanten Interaktion zwischen den drei Personen, sie dominieren durch ihre schiere Grösse, die die Menschen wie Zwerge erscheinen lässt, die Darstellung. Für seine Eichenbilder ist Zünd berühmt geworden. Sein 'Eichwald' - eine Version ist als Depositum der Bernhard Eglin-Stiftung im Kunstmuseum Luzern, eine weitere im Besitz des Kunsthauses Zürich - ist eines seiner bekanntesten Bilder. Mit grösster Hingabe ans Detail hat Zünd ihre überaus naturalistische Abbildung auch in unserem Bild bis zur Meisterschaft vervollkommnet. Schmal und breit ausladend, von jungem, frischem Wuchs oder von vielen Stürmen zerzaust, mit den Ästen weit in den Himmel greifend oder schief zurückgelehnt: Es sind Baumportraits mit unterschiedlichem Charakter entstanden, die eine eigene Geschichte erzählen.

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